Weimar 2017

Zu einer Exkursion nach Weimar (27.1.-29.1.2017) laden wir hiermit interessierte Schülerinnen des 11. Jahrgangs herzlich ein. Einerseits besuchen wir Goethes und Schillers Wirkungsstätten, ihr Schaffen - ein Höhepunkt der deutschen Kultur - , andererseits steht auch ein Besuch des KZ Buchenwald, das auf einer Anhöhe oberhalb von Weimar liegt, auf dem Programm, ein Blick in den Abgrund menschlichen Handelns. Hier können Sie weitere Informationen bekommen.

Rhetorik-Seminar 2017

Liebe Schülerinnen des 11. Jahrgangs, wieder bieten wir Ihnen ein Rhetorik – Seminar an, aus Ihrer Jahrgangsstufe können bis zu 30 Schülerinnen diese Fortbildung machen. Sie haben die Möglichkeit, an einem zweitägigen Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung in Essen teilzunehmen. Es geht um das Visualisieren und Präsentieren von Vorträgen, um das Auftreten bei Bewerbungsgesprächen, um Kommunikationsstrategien etc.. Sie werden theoretisch und praktisch geschult.
Hier gibt es weitere Informationen.

Weimar 2016

Weimar: Ort der schlimmen deutschen Vergangenheit
Weimar: Ort der deutschen Klassik
Weimar: Ort der Konstituierung der ersten deutschen Demokratie
Weimar – ein wunderschöner Ort, um Natur zu genießen und die Seele baumeln zu lassen

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Ich mag die Art, wie Sie denken

Die Hände zittern. Der Kopf ist rot wie eine Tomate. Die Beine fühlen sich an wie Wackelpudding. Vor sich hat man dreißig gespannte Augenpaare, die darauf warten, dass man loslegt. Nun gut, da muss man halte durch. Kaum vorne angekommen beginnt man auch schon seinen Text zu nuscheln. Viel zu schnell, viel zu leise liest man die Sachen vor, die dort in winzigen unleserlichen Buchstaben auf der Karteikarte stehen. Und dann fängt auch noch jemand an zu reden und zu lachen. Schweiß tritt auf die Stirn. Jetzt ruft jemand etwas in den Raum hinein. Ignorieren - weitermachen. Wo war der rote Faden jetzt noch mal? Stottern. Keine Ahnung.
Jeder kennt diese Angst, die Angst, vor einer Gruppe zu stehen und nichts mehr herauszubringen. Die Angst, sich zu blamieren. Die Angst, von der ganzen Gruppe ausgelacht zu werden.
Doch ungefähr dreißig Schülerinnen des elften Jahrgangs hatten beschlossen, das zu ändern. Vorträge sollten nicht mehr Angst bedeuten. Rhetorik ist überall gefragt, sie wollten ihren Auftritt besser machen. Der erste Tag des Seminars war noch seltsam, sollte man sich selbst doch zum ersten Mal in der Videoaufzeichnung analysieren. Es gab viel Kopfschütteln darüber, wie unfertig Reden und Auftreten waren. Doch schon in dem zweiten Video lassen sich Verbesserungen feststellen und nach vielen Übungen haben wir für das dritte Mal viel dazugelernt. Jeder hält noch eine Abschlussrede, die mit Applaus quittiert wird.
„Guten Tag, meine Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, sich diese Ausführungen anzuhören. Ich würde Ihnen gerne das Thema „Trinken während der Unterrichtszeit“ etwas näher bringen, da ich selbst betroffene Schülerin bin und es viele unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt.“
„Langweiiillligg!“
„Vielen Dank. Bereits jetzt schätze ich Ihre ehrliche und offene Art zu kommunizieren. Wenn ich nun aber fortfahren dürfte... Denn es gibt sowohl positive als auch negative Aspekte, die man gleichwertig betrachten muss, bevor man sich eine Meinung bildet. Ich persönlich vertrete die Meinung, dass das Trinken im Unterricht erlaubt sein sollte.“
„Musst du immer den Chef spielen?“
„Wenn du mit Chef spielen meinst, dass ich versuche, die Situation der Schüler in den Stunden zu verbessern, dann ja, dann muss ich Chef spielen.
Negative Aspekte sind zum Beispiel, dass das Knistern der Plastikflaschen stört, dass die Flaschen umgeworfen werden können und der Boden nass ist oder gerade die jüngeren Schülerinnen und Schüler die Geduld der Lehrer durch zu häufiges Trinken überstrapazieren, meiner Meinung nach sind auch alle drei Aspekte gut nachvollziehbar, dennoch bin ich der Meinung, dass die positiven Argumente schwerwiegender sind. Wenn man den Kindern erlaubt, während der Unterrichtszeit zu trinken, kann das zur Vorbeugung von Kopfschmerzen dienen, die Kinder würden also nicht mehr so häufig während des Unterrichts fragen, ob sie kurz an die frische Luft dürften, weil es ihnen nicht so gut ginge, die Fragerei, ob man etwas trinken dürfte, entfiele, d.h. dadurch würde der Unterricht auch nicht mehr gestört. Da jeder Mensch einen anderen Bedarf an Flüssigkeit hat, kann es durch ein generelles Trinkverbot im Unterricht auch dazu kommen, dass sehr oft Kreislaufprobleme auftreten können, was nicht nur das betroffene Kind beeinträchtigt, sondern den gesamten Unterrichtsverlauf negativ beeinflussen kann.“
„Musst du denn immer gegen alles sein?“
„Ich mag die Art, wie du denkst. Gerade deshalb bin ich der Meinung, dass zumindest der Kompromiss eingegangen werden sollte, dass man in der Oberstufe trinken darf, ohne zu fragen, da man dann in einem Alter ist, in dem man selber einschätzen kann, ob man unbedingt trinken muss oder nicht. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.“
Die Aufregung vor dem Vortrag wird bleiben. Aber die Angst ist verschwunden. Methoden für Reden in jeder Situation wurden einstudiert und die Körpersprache ist auf dem Weg zur Perfektion. Es wurde gelernt, wie man seine Zuhörer fesselt und erzählt, ohne Langeweile aufkommen zu lassen. Und wenn dann doch jemand im Publikum sitzt, der durch Zwischenrufe oder -fragen meint stören zu müssen, kann man nun mit Verbalattacken zurückfeuern. Denn die Nervosität bleibt, aber die Angst ist nun weg.
Rhetorik - Seminar der Q1 in Düsseldorf am 19. und 20. Januar 2016 - organisiert von der KAS - durchgeführt von den Herren Dr. Dieball und Dr. Linn.
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Besuch beim WDR

Durch den Tipp einer ehemaligen Schülerin, Lisa Weitemeier, die nach dem Studium beim WDR arbeitet und schon zwei „Quarks & Co“ - Sendungen moderiert hat, wurden wir auf eine andere/ weitere Möglichkeit, etwas für die Medienkompetenz zu tun, aufmerksam: Es gibt in Köln ein kleines Studio für Schulklassen, wo in drei Stunden eine Sendung produziert und gefilmt wird – die man dann auf einem Stick mit nach Hause nehmen, aber leider nicht auf der Homepage veröffentlichen darf.
Der Lk Deutsch Q1 beschloss, sich für den ersten Versuch, die Medienkompetenz zu erweitern, zur Verfügung zu stellen. Ein Termin vor Weihnachten bot sich an, da bei der Wahl des Nachmittagstermins ein Besuch des Weihnachtsmarktes in Köln zwecks Stärkung vor Beginn der Arbeit möglich war.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nach einer Einführung wurden alle Arbeiten verteilt: Moderatorin, Kamerafrau, Tontechnikerin, Regisseurin, Aufnahmeleiterin, Bildmischerin, Nachrichtensprecherin, Wetterfee, Maskenbildnerin etc., jeder bekam vor oder hinter der Kamera eine Aufgabe, die von allen mit Spaß und großem Ernst ausgeführt wurde. Die jungen WDR – Mitarbeiter standen kompetent, geduldig mit Rat und Tat zur Seite.
Die Gruppe war sehr zufrieden mit Generalprobe und Sendung, die jeder als Erinnerung behalten wird – doch auch sehr erstaunt, welche Zeit eine 15- minütige Sendung in der Vorbereitung ( und uns standen gewisse Module, z.B. für die Nachrichten schon fertig zur Verfügung) benötigt – eine Medienkompetenzerweiterung von größeren Ausmaßen als zuvor erwartet. Es gibt eine eindeutige Empfehlung der „Versuchsgruppe“, dieses Angebot regelmäßig wahrzunehmen.

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Schnuppertag Schulradio

Zwei Klassen des 8. Jahrgangs nehmen an einem Workshop Radio der Landesanstalt für Medien in NRW teil. Die Teilnehmerinnen sollen Basiswissen und Basiskenntnisse der Hörfunkproduktion erlangen.

Besuch beim WDR

Mehrere Klassen werden das Angebot des WDR, eine Fernseh- oder Radiosendung zu produzieren, nutzen. Der Kontakt kam durch die Altschülerin Lisa Weitemeier zustande, die bei der Produktion der Sendung „Quarks und Co“ mitarbeitet.

Autorenlesung mit Lutz van Dijk im November 2016

Durch persönliche Kontaktaufnahme ist es möglich geworden, Herrn Dr. Lutz van Dijk, ein beliebter Jugendbuchautor und in unserer Schule bisher ein häufiger und gern gesehener Gast, für das kommende Jahr (Deutschlandbesuch November 2016) erneut in unsere Schule einzuladen, damit er von seiner Arbeit mit und seine Unterstützung von HIV infizierten Kindern berichten und seine Bücher über Südafrika vorstellen kann. Es haben sich so viele LehrerInnen und SchülerInnen interessiert gezeigt, dass zwei Lesungen stattfinden werden.

Weimar 2015

Auch im Januar 2015 fuhren wieder 30 Schülerinnen aus Q1 mit Herrn Th. Günther und Frau Schürmann-Preußler nach Weimar - vom 30.1. bis 1.2.2015. HIer finden Sie einige Impressionen der Fahrt.

Essener Anthologien

Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Buchprojekt für Kinder und Jugendliche aus dem Ruhrgebiet. Das Thema lautete: "Wie die Zeit vergeht".
Die Texte einiger unserer Schülerinnen wurden abgedruckt, darunter auch die folgenden Gedichte von Carlotta Raderschatt (damals 8e) und Jule Ackermann (damals 6a):

Die Zeit

Momente, die stehen bleiben für die Ewigkeit.
Tage, Jahre, die schnell vergehen.
Sekunden, die bleiben.

Was das ist?
Es ist die Zeit des Lebens, die Lebenszeit.
Lang, kurz, schön, unerträglich.

Man bleibt jung, plötzlich alt.
Einfach ist die Lebenszeit nicht.
Baby, Kind, Erwachsener, Tod.
Liebe, Hass, Vernunft, Tollkühnheit, Angst.

Sie steht, sie rennt, sie bleibt und vergeht.
Die Zeit

Carlotta Raderschatt (14 Jahre)





Der Uhrenmacher Sandmann

Der Uhrenmacher Sandmann arbeitet leis‘,
er nutzt das Dunkel der Nacht.
Er schleicht um die Häuser,
schenkt den Menschen die Zeit.

Er ist nie ganz fair,
lässt das Schöne nur von kurzer Dauer sein,
und das Schlimme – lange Zeit weilen.
Doch stellt er die Zeit auch nur einmal zurück,
so wird es die Menschen erfreuen.
Denn das passiert des Nachts, wenn alle zu Bett gegangen,
dann gibt der Mann schöne Träume
und lässt sie lange andauern.

Er vereint seine Kräfte:
das Uhrwerk und der Träume Fantasie.
Das ist des Uhrenmacher Sandmanns Handwerk.

Jule Ackermann (12 Jahre)





Die Zeit

Die Zeit, die Zeit,
Die Zeit ist so weit,
Nichts hält sie auf,
Sie ruft leise ,,Lauf“,
Sonst wirst du’s bereuen,
Und es wird dich zerstreuen.

Die Zeit steht nie still,
Auch nicht wenn man’s will,
Nichts dreht sie zurück,
Nicht ein winziges Stück.

Die Zeit, sie heilt Wunden,
Jedoch nicht in Stunden.
Es braucht viele Tage,
Manchmal auch Jahre.
Es dauert.

Sie hält dich am Leben,
Du wirst nach ihr streben,
nach der Zeit

Jule Ackermann (12 Jahre)

Rhetorik-Seminar in Schloss Eichholz

Seit einigen Jahren bietet die Fachschaft Deutsch für Schülerinnen der Jahrgangsstufe Q1 ein Rhetorik-Seminar in Schloss Eichholz bei Bonn an. In besonderer Umgebung und intensiven Seminaren bieten Experten über vielfältige kreative und immer wieder auch videogestützte Zugänge Beispiele und Trainingsmöglichkeiten für sicheres, selbstbewusstes Auftreten, Reagieren, Referieren und Diskutieren – Fähigkeiten, die nicht erst im Bewerbungsgespräch erfolgreich machen...

Deutsch Aktivitaeten Rhetorik
Auf dem Bild sehen Sie die Teilnehmerinnen des Seminars vom 16.-17.9.2013

Weitere Impressionen sehen Sie hier.

Gedichte aus dem Deutschunterricht

Zhangshi Xia (LK Deutsch Q2) hat im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema "Sprachkritik - zum Gebrauch der Sprache in der heutigen Zeit" ein Gedicht verfasst:

Gerede

Worte aus dem Massenstrom
über Liebe und Gewinn
Handy, E-mail, Telefon
Worte ohne Wahrheit, Sinn

Laut Geschnatter durch das Land
der Glaube wird erklärt
und Worte durch die Menschenhand
verlieren ihren Wert

Es folgt kein Ende nach Beginn
es folgen keine Fragen
so nehmen wir die Worte hin
ohne laut zu klagen

(Zhangshi Xia)

Erfolg beim Jugend-Literatur-Wettbewerb NRW

Carlotta Raderschatt (Klasse 8e) hat sich als Siebtklässlerin am Jugend-Literatur-Wettbewerb NRW 2013 in der Kategorie: Anderssein – Chance oder Schande? beteiligt und dabei einen Platz als Finalistin erreicht. Aufgrund der Leistungsdichte, so die Jury, sind damit die GewinnerInnen bis zum achten Platz ausgezeichnet worden. Zu der festlichen Abschluss-Veranstaltung in Bergisch-Gladbach am 22.11.2013 ist Carlotta eingeladen, dort werden die Gedichte vorgetragen, die Preise verliehen, es werden Fotos der Gewinner gemacht, die an diesen Abend erinnern.
Wir freuen uns mit Carlotta, herzlichen Glückwunsch und weiterhin Erfolg!

Anders sein

Anders sein das gibt`s nicht mehr.
Anders sein, was bedeutet das?
Anders sein ist ich zu sein ( und auch dazu zu stehen)
Anders sein ist Makel haben.
Anders sein ist sich treu zu bleiben.
Anders sein ist seine Meinung zu sagen.
Anders sein das ist nicht schwer!

Bin ich anders?

Auf der Straße laufe ich herum.
Die Leute gucken ziemlich stumm.
Was ist denn bloß los mit mir?
Hab ich irgendwo Papier?
Schon wieder so ein Blick!
Jetzt macht es bei mir Klick!
Bin ich irgend wie anders?
Nein! Ich bin besonders!

(Carlotta Raderschatt)

Exkursion nach Weimar

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Seit einigen Jahren bietet die Fachschaft Deutsch für die Schülerinnen der Jahrgangsstufe Q1 eine eine freiwillige Exkursion nach Weimar an. Buchenwald und deutsche Klassik - eine Kombination, die viele Schülerinnen interessiert.

Vom 31.1. bis zum 2.2.2014 waren 30 Schülerinnen zusammen mit Frau Schürmann-Preußler und Herrn Th. Günther dort. Ein Bericht wird folgen.

Hier einige Eindrücke aus Weimar und Buchenwald

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