Uni zu Gast

Eine Studentengruppe des Romanischen Seminars der Uni Duisburg-Essen besuchte Anfang Juni 2016 im Rahmen der Didaktikkurse von Mme Dr.Vacher und Herrn Koch den Französisch LK Q1 von Frau Gerleve.
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Die Studenten hatten verschiedene Aufgaben zur Sprachmittlung in ihren Kursen erarbeitet und testeten diese nun in der schulischen Praxis. Bei der Methode geht es darum, adressatenbezogen und textformatorientiert die Inhalte eines Textes (oder Hörsehdokuments) in die jeweils andere Sprache zu mitteln. Eine Gruppe arbeitete anhand einer Filmsequenz zu La Réunion, um die Insel für eine Urlaubsbroschüre zu präsentieren. Eine andere stellte Informationen zu einem Freizeitpark zusammen, um einer französischen Familie die Ausflugsplanung verständlich zu machen. Eine weitere Gruppe übte sich im Rollenspiel zur Vorstellung des Voltaireprogramms (dt.-frz. Austausch) in einer Pro- und Contra-Diskussion. Da die Sprachmittlung ab 2017 Teil der geforderten Abiturkompetenzen sein wird, war diese Begegnung für die Schülerinnen zielführend und eine gute Ergänzung zu den bereits im Unterricht geübten Beispielen. Herzlichen Dank an Mme Dr.Vacher und Herrn Koch für diese Bereicherung.

Prix des lycéens allemands 2016

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Am 3.3.2016 fand die Jury des Landes NRW im Institut Français in Düsseldorf statt. Zunächst gab es Kleingruppen, in denen jeweils Vertreter/innen der 23 Schulen in französischer Sprache Argumente pro und contra zu den Büchern austauschten. Danach wurden die Delegierten für die Endrunde gewählt. Lea Zehnpfennig vertrat dabei unsere Schule und debattierte mit 9 weiteren Schüler/innen vor dem Plenum von ca. 200 Zuschauern.
Nach Monate langer Vorbereitung und Lektüre der folgenden Bücher sowie intensiver Diskussion über die Romane hatten wir bereits Ende Januar 2016 im LK Q1 abgestimmt und unseren Titel für den Buchpreis ausgewählt. Zur Wahl standen wieder 4 neue Bücher für Jugendliche:
Orianne Charpentier, Après la vague, erzählt die Geschichte eines Jungen, der seine Zwillingsschwester bei dem Tsunami 2004 während eines Thailandurlaubs verloren hat. Er quält sich mit Vorwürfen, die Schwester nicht gerettet zu haben und erlebt wie alle anderen Familienmitglieder den Verlust verarbeiten. - Die Geschichte basiert auf wahren Ereignissen und findet ein gutes Ende.
Irène Cohen-Janca, Au moins un, erzählt die Problematik den richtigen Job zu finden. Die Protagonistin nimmt auf Rat der Mutter einen Job an, in dem sie sich aber nicht wohl fühlt. - Dennoch ein Happy End.
Valérie Dayre, Ce cahier est pour toi, erzählt von der Alzheimererkrankung einer alten Frau, die ihre Lebenserinnerungen und ihre Verwirrungen in einem Heft für ihren Enkel niederschreibt. - Stimmt nachdenklich wegen der Krankheit.
Claire Mazard, Une arme dans la tête, berichtet von den Erfahrungen eines Kindersoldaten, der nach Frankreich kommt, dort zunächst im Heim lebt, welches er mit 18 Jahren verlassen muss. Immer wieder holen ihn die Erinnerungen ein. - Bewegend wegen der Parallelen zu möglichen Schicksalen.

Unserer Favorit war «Après la vague». Als Buchwahl von NRW wurde mit einer Stimme Vorsprung «Une arme dans la tête» gewählt. Eine Delegierte aus NRW fährt zur Buchmesse nach Leipzig, um den Titel NRWs dort am 18. März zu verteidigen.

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Begegnung mit dem französischen Autor René Frégni

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Am 2.12.2015 waren Schülerinnen der EF, Q1 und Q2 von Frau Gerleve zu einem Treffen mit René Frégni im französischen Kulturzentrum eingeladen.
Frégni, der bereits 13 Literaturpreise in Frankreich erhalten hat, stellte zunächst Stationen aus seinem ungewöhnlichen Lebensweg vor. Dies gab Anlass zu Fragen über den autobiographischen Anteil in seinen Werken, seine Inspirationsquellen oder zu seiner Entscheidung Schriftsteller zu werden. In anschaulichen Bildern sprach er vom Entstehungspozess seiner Bücher aber auch über Phasen der Unproduktivität.
Seine Werke haben stets einen Bezugspunkt zu Marseille, seiner Heimatstadt, und zum kriminellen Milieu, welches er als 19-jähriger Deserteur und später als Leiter einer Schreibwerkstatt im Gefängnis kennen lernte. So beruht auch die von uns im Unterricht gelesene Kurzgeschichte auf einer Begegnung mit Gefängnisinsassen, deren Schicksal er dann kreativ und spannend weiter entwickelte. Die Schülerinnen waren begeistert von der optimistischen und gewinnenden Ausstrahlung des Autors und freuten sich über die lohnende Begegnung, nicht zuletzt auch, weil sie sich in einer einstündigen Diskussion auf Französisch zu außerunterrichtlichen Themen verständigen konnten.
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Prix d’éloquence für Lea Zehnpfennig und Pia Giesen

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Anlässlich einer deutsch-französischen Begegnung des Lions Club veranstaltete dieser einen französischen Sprachwettbewerb. Die Kandidaten waren zu einem mehrstündigen Gespräch eingeladen und diskutierten über die deutsch-französischen Beziehungen, ihre Erfahrungen mit und in Frankreich sowie allgemein über ihre Auslandserfahrungen. Abschließend tauschten sie sich über ihre Lieblingsfilme oder -bücher aus. Dr. Gaul vom Lions Club überreichte am 27.9.2015 den prix d’éloquence: Pia Giesen (EF) belegte den zweiten Platz. Siegerin wurde Lea Zehnpfennig (Q1). Sie gewann eine Flugreise nach Paris mit einem Aufenthalt in einer Lions Familie.

Schüleraustausch mit Bain de Bretagne und Crévin

Bain de Bretagne 2015

Die französischen Schüler waren bei uns in der Woche vor den Osterferien zu Gast. Von unserer Schule verbrachten 28 Schülerinnen mit Frau Gerleve die Woche vom 3. bis 9. Mai zum Gegenbesuch in Frankreich. Mit dabei waren auch 18 Schüler/innen von 3 weiteren Essener Schulen. Neben Teilnahme am Unterricht, Besuch beim Bürgermeister (s. Foto), Ausflügen nach Rennes, zum Mont St. Michel und zur Halbinsel Quibéron gab es auch viele Begegnungen in den Familien. Herausragend war, dass wir den 70. Jahrestag zum Gedenken an die Befreiung von der deutschen Besatzung mit unseren Gastfamilien begehen durften.

Prix des lycéens allemands 2015


Der LK Q1 von Frau Gerleve hat am Freitag, den 23.1.2015 über das Buch für den nächsten französischen Schülerliteraturpreis in Deutschland abgestimmt. Die Wahl fiel auf «Camp Paradis» von Jean-Paul Nozière. Der Roman erzählt die Geschichten einiger Kinder und Jugendlicher, die vor den Greueltaten rebellischer Organisationen in ein ‚Camp Paradis’ fliehen und dort von Ma und Pa aufgenommen und betreut werden. Als in der Nähe ein Flugzeug abgeschossen wird nehmen die jungen Leute die Spurensuche auf, müssen sich aber auch immer selbst in Rettung bringen.
Am 19.2. 2015 findet die Jury des Landes NRW im Institut Français in Düsseldorf statt. Unsere Schülerinnen müssen dort ihre Wahl in einer Debatte auf französischer Sprache verteidigen. Anschließend wird von allen teilnehmenden Schulen das Buch von NRW gewählt. Als Abschluß findet die Wahl des Buches von ganz Deutschland auf der Buchmesse in Leipzig am 12./13. März 2015 statt. Die 4 Bücher, die dieses Jahr zur Auswahl stehen, werden in die Schülerbibliothek gestellt.

Französischer Nationalfeiertag - Hautnah miterlebt!

Der Französisch-Lk von Frau Gerleve reiste zum 14. Juli 2013 nach Paris.
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Wir erlebten die pompöse, zweistündige Militärparade auf der Champs-Elysées aus direkter Nähe. Hinter dem französischen Präsidenten François Hollande defilierten die Kavallerie, Soldaten zu Fuß, auf Motorrädern, in Militärfahrzeugen und die Feuerwehr. Die Parade begann und endete mit Flugdemonstrationen. Anfangs mit «bleu, blanc, rouge» Kondensstreifen, die für die französische Flagge standen und zum Schluss mit rot und schwarz, als Erinnerung an die Resistenzkämpfer vor 70 Jahren.
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Abends versammelten wir uns mit gefühlten Millionen Zuschauern auf dem Champs de Mars zum Feuerwerk am Eiffelturm. Zunächst hörten wir Ausschnitte klassischer Musik und Darbietungen der berühmtesten französischen Opernsängerinnen und Sänger. Dies endetet mit der Marseillaise, in die alle Franzosen einstimmten. Darauf folgte das 45-minütige Feuerwerk, begleitet von einer imposanten Musik- und Lichtinstallation.
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Es war für uns ein unvergessliches Erlebnis!



Wir würden gerne sofort wieder dorthin!

Zu einem deutsch-französischen Seminar (vom 8.6. bis 18.6.2013) zum Thema der Gleichberechtigung von Mann und Frau in Europa waren zehn Schülerinnen in Begleitung von Frau Gerleve in St. Jean d’Angély, einem kleinen Ort in der Charente (Frankreich), ca. 1 Stunde von La Rochelle entfernt.

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Hier einige Bilder und Eindrücke von unserem Aufenthalt:

Wir haben uns verschiedene französische Vorträge von Referenten zum Thema der Geschlechterungleichheit angehört und anschließend an Diskussionen in Arbeitsgruppen teilgenommen. So gab es intensiven Austausch zur Rolle von Mann und Frau in den Weltreligionen und zur Ungleichheit in Bezahlung und Karriere. Wir vertieften dies in Auseinandersetzungen zu biologisch versus kulturell erworbenen Unterschieden. Da die Veranstaltung im Hause des Centre Culturel Européen stattfand, berührte dies auch immer europäische Fragen. (Rebecca Levine)  

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Eine der schönsten Erfahrungen in diesen Tagen war der Videoworkshop, der nachmittags von Montag bis Freitag stattfand. Wir haben unter Anleitung eines Fachmanns gelernt ein professionelles Video zu drehen, was uns sehr viel Freude bereitet hat. Dabei wurde vor allem die deutsch-französische Gemeinschaft gestärkt. (Celine Pfeiffer, Nora Quadflieg)

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Der Theaterworkshop und die Aufführung waren für uns besonders schöne Erfahrungen, da wir das Stück selbst geschrieben und mit Hilfe einer Schauspielerin in einer Woche einstudiert hatten. Daneben blieb noch Zeit für Kennenlern- und Vertrauensspiele in der deutsch-französischen Gruppe.
(Pina Kolling, Carlotta Dreier)

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Unser Highlight war die Kanutour. Bei herrlichem Wetter sind wir zwei Stunden lang durch die unberührte Natur gepaddelt. Insgesamt hatten wir viel Spaß, besonders bei der Wasserschlacht am Schluss. (Marie Weinert, Deirdre Fels)

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Mir hat besonders der gemeinsame Ausflug nach La Rochelle gefallen. Zuerst haben wir eine Führung durch das Hafenviertel und die Altstadt von La Rochelle gemacht, dann gab es ein Picknick am Strand. Später hatten wir noch die Möglichkeit, die Stadt in Kleingruppen zu erkunden. (Friederike Felderhoff)

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Der Aufenthalt wird uns in guter Erinnerung bleiben. Wir schlossen schon in den ersten Tagen Freundschaften und werden sowohl die Franzosen als auch die schöne Umgebung der renovierten mittelalterlichen Abtei vermissen. Wir verabschiedeten uns unter Tränen und wollen über facebook in Verbindung bleiben. (Pauline Freytag, Johanna Ernsing)

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Schüleraustausch mit dem collège ‚Le chêne vert’

Eine Woche lang (7.-13.4.) waren wir in Kooperation mit den Schülern der Realschule Essen-West in Bain de Bretagne. Dies ist ein kleiner Ort zwischen Rennes und Nantes. Unsere 20 Schülerinnen besuchten die Gastfamilien, deren Töchter oder Söhne bei ihnen vor den Osterferien zu Besuch waren.

Am ersten Tag wurden wir im kleinen Rathaus begrüßt und erhielten eine Tasche als Gastgeschenk.

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Wir lernten das französische Schulleben kennen und aßen mit den Franzosen in der Kantine. Besonders überrascht waren wir von der Disziplin: alle Schüler warten hinter der Linie ihrer Klasse, bis dass sie aufgefordert werden zu den Bussen zu gehen. Warum?

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90 % der Schüler wohnen auf dem Land und kommen mit dem Schulbus alle gemeinsam. Sie stellen sich bei jedem Wetter hinter einer Linie für Ihre Klasse auf und warten, bis sie dort abgeholt werden - dies zu Beginn und am Ende des Schultages. So ist garantiert, dass sich im Gedränge keiner verletzt.

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Beim deutsch-französischen Volleyballturnier gewann das deutsche Team knapp  und erhielt einen Pokal.

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An den weiteren Tagen standen viel Ausflüge an: Die Besichtigung des Gezeiten- kraftwerks und der Stadt Malo mit den äußeren Befestigungsanlagen, eine Rallye druch die Stadt Rennes, der Besuch des Mont St. Michel und ein Ausflug in den Süden der Bretagne mit Carnac (den Hinkelsteinen von Obélix?) und der Halbinsel Quibéron. Dort kündigte sich der Frühling an und lließ ein Rugbyspiel am Strand zu.

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Ansonsten … aßen wir viel Crêpes und kennen den Unterschied zu ‚galletes’, gingen mit den Franzosen zum Bowlen, hatten einen Discoabend, Zeit zum Shoppen .. und Tränen in den Augen bei der Abfahrt.

 

 

 

22. Januar 2013 - 50. Jahrestag der dt.-frz. Freundschaft

Fotogalerie:
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Der «Prix des lycéens allemands» - was ist das?

Aus einer Auswahl von 4 französischsprachigen Büchern wählen die Schüler ihren Lieblingsroman aus und verteidigen ihre Auswahl in einem mündlichen Vortrag. Nach einer ersten Jurysitzung auf der Schulebene treffen sich die Schüler in einer Jury auf der Bundeslandebene und dann auf der Bundesebene in Leipzig, wo sie im Rahmen der Leipziger Buchmesse ihrem Lieblingsbuch und -autor den Preis verleihen.
Es ist ein sprachliches und demokratisches Abenteuer, das…
• den deutschen Schülern die frankophone zeitgenössische Jugendliteratur näher bringt,
• den Schülern zeigt, dass sie fähig sind, ein Gesamtwerk in einer Fremdsprache zu lesen,
• die Schüler veranlasst, zu debattieren, ihre Wahl auf Französisch zu verteidigen und demokratisch zu wählen.
Die Bücher:
Fred Paronuzzi, Un cargo pour Berlin - Einwanderungsproblematik
Hélène Vignal, La fille sur la rive - Umweltthematik und Kontrollstaat
Mikaël Ollivier,Le monde dans la main - die Mutter verschwindet spurlos
Christophe Léon - Désobéis - Kurzgeschichten zum Ungehorsam

Fahrt nach Saint Jean d'Angély

.......    In Vorträgen am Vormittag und kreativen Workshops am Nachmittag ging es um die Auseinandersetzung mit dem Thema "L’étranger, cet autre que je suis aussi."  Das bunte Abendprogramm (Folkloretanz, Abendessen bei den Bewohnern von Saint Jean d'Angély, Maskenball, Vorstellung der Ergebnisse aus den Workshops, Internationales Buffet ....) und der Ausflug nach La Rochelle werden ebenso in guter Erinnerung bleiben, wie die vielfältigen Kontakte zu den Schülern und Schülerinnen der anderen Schulen.  angel2

 

 

 

 

 

Die Abtei von St. Jean d'Angély: unser Aufenthaltsort.

On participe! Wir machen mit!

P100063514 Schülerinnen des 10. und 11. Jahrgangs lesen unter der Leitung von Frau Gerleve innerhalb einer AG je eines der französischen  Bücher. Zu Beginn des Schuljahres starteten wir mit der Beschreibung des Titelbildes und der so geweckten Lesererwartung an die Lektüre. Inzwischen besprechen wir einzelne Kapitel und lernen die Charaktere der Bücher kennen. In diesen Wochen bereiten wir die Autorenlesung mit Marie-Sophie Roger vor: Wir sammeln Fragen zu dem Buch, zu Ihrer Identifikation mit den Figuren und zur Auswahl der erzählten Geschichte, die wir ihr bei der persönlichen Begegnung am 17. November stellen wollen.
Im Laufe des Dezembers und Januars wählen wir das von uns favorisierte Buch aus: Jede Gruppe stellt Ihre Leseeindrücke und Erfahrungen mit der Lektüre dar. Danach wählen wir ein Buch aus, welches wir für den ‚Prix des lycéens allemands 2011’ vorschlagen. Wir arbeiten daran, unsere Wahl mit stichhaltigen Argumenten zu verteidigen und gegen  die anderen 3 Bücher abzugrenzen. Zudem wählen wir eine Schülerin und eine Vertreterin, die unsere Buchwahl im Wettbewerb mit den Schülern aller anderen teilnehmenden Schulen aus NRW am 24. Februar verteidigen wird. Der Sieger des Wettkampfes im Februar wird dann nach Leipzig zur Buchmesse eingeladen... Wir sind motiviert!
On verra!

Notre visite de la bibliothèque française à Essen

P1030744aLundi, 23 novembre, nous, la classe de français de M. Emkes, nous avons visité la bibliothèque française à Essen-Rüttenscheid. Nous nous sommes  rencontrés à 8.15 h devant le bâtiment pour recevoir une introduction au monde des livres français de la part de M. Vincent, chef de la bibliothèque. Il nous a présenté les différentes parties, les médias à emprunter et surtout la collection énorme des BD (bandes dessinées).
Avant, dans notre cours, nous avons parlé des BD, qui sont très importantes pour la culture en France. C’est pourquoi nous nous sommes réjouis d’apprendre un peu plus sur la fabrication des BD. Ensemble nous avons regardé les dessins et il nous a fallu les décrire. Ensuite M.Vincent nous a posé une question: Nous devions deviner de combien de temps un auteur a besoin pour finir une BD (dessins et textes; les BD ont presque toujours 48 pages). La solution était une surprise pour nous: il lui faut à peu près un an pour terminer son travail.
Après on a eu la possibilité de feuilleter dans des livres, et à 9.40, nous sommes partis pour arriver à l’heure à l’école.P1030749a
La bibliothèque française fait partie de la bibliothèque de la ville d’Essen, c’est-à-dire, la carte de cette institution te permet d’emprunter aussi des livres français et on peut les redonner dans toutes les bibliothèques municipales d’Essen. - Dans la bibliothèque, il y a 17 500 médias et la collection des BD françaises compte parmi les plus grandes  en Allemagne. Alors, la bibliothèque française à Essen-Rüttenscheid, elle vaut bien la visite!
Les temps d’ouverture:
Lundi, de 14.30 h à 18.30 h
Mercredi, de 10.00 h à 16.30 h
Jeudi, de 14.30 h à 18.30 h

Anne Kluger, Carlotta Heymann (Franz. Diff. Kl.10)

D'autres photos ici et ici:

La bande dessinée - une présentation de Theresa Cavasin (10)

Bandes dessinées - bei uns besser bekannt als Comics - sind im französischsprachigen Raum nicht nur das Steckenpferd von Kindern, sondern auch vieler Erwachsener. Wollt ihr mehr wissen über die bekanntesten BDs und ihre Autoren, so klickt hier.

C’est nice à Nice - Der LK 1 Französisch macht Nizza unsicher.

Foto 5Nizza! Die Stadt der Schönen und Reichen! Hier hat der Französisch LK, unter der Leitung von Frau Gerleve (die sich Frau Grünewald als Verstärkung heranzog), 6 ereignisreiche Tage verbracht. Da wir nur 9 Leute, mit unseren beiden Bodyguards (Frau Gerleve und Frau Grünewald) 11 waren, waren wir wie eine große „Familie“, eine große Familie mit den gleichen T-Shirts, die alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Die T-Shirtaufschrift stellte jedoch gleichzeitig einen Intelligenztest für die meisten Franzosen dar, da diese “C’est nice à Nice“ nicht richtig aussprechen konnten.
Täglich stand ein straffes Programm auf dem wohldurchdachten und super-präzise ausgearbeiteten Tagesplan von Bodyguard Frau Gerleve. So wurden 5 Städte (St. Paul de Vence, Nizza, Antibes, Cannes und Monaco) in nur 4 Besichtigungstagen erkundet. Jeden Morgen aßen wir dafür Baguettes zur Stärkung; mein Gott! Bestimmt hat noch keine von uns jemals zuvor solche Mengen an Baguette verputzt wie auf dieser Kursfahrt. Aber, wie sagen doch die Franzosen gleich noch? Ach ja! C’est la vie! Man muss sich ja schließlich dem französischen Lebensstil anpassen, wenn man als LK-lerin im Land der LK-Sprache ist.
Zum Frühstück sowie zum Abendessen versammelte sich die ganze glückliche Familie täglich im 5er Appartement, welches stets freundlich Geschirr und Esstisch zur Verfügung stellte. Trotz der anstrengenden Wanderungen verloren wir nie die gute Laune, was wir letztendlich auch unserem Motivationsruf „GENAU!“ (Növerisch auszusprechen) verdankten. So war auch Frau Növer, zumindest ein Stück weit, mit von der Partie.
Eines Tages mussten wir (aufgrund von Frau Gerleves Beschluss) illegalerweise über einen Maschendrahtzaun klettern, um zum „Fort Carré“ (einer Aussichtsfestung) zu gelangen. Unsere Bodyguards dienten als Modelle.  So lernten wir an diesem Tag auch noch etwas: „Wie klettere ich galant über einen Zaun?“. An einem Tag kamen wir, nach fast einer Stunde Wartezeit, in den Genuss einer Stadtführung durch Nizza. Zwar war unser Stadtführer ein „wenig“ verplant, da er eine Seniorengruppe erwartete und zunächst verstrahlt an uns vorbeischritt. Ein weiterer Kritikpunkt an seiner Person war, dass er sich erdreistete, sein Bonbonpapier (bewusst) auf den Boden fallen zu lassen, während er genüsslich das Bonbon verspeiste. Foto 7 Eines Abends, als wir eigentlich alle schon zu ungewohnt früher Stunde zu Bett gehen wollten, da wir wortwörtlich „am Ende“ waren, hörte das 4er Appartement ein seltsames Geräusch. Natürlich wollten alle sofort in Erfahrung bringen, woher diese störenden Geräusche kamen. Also ging es, nur im Schlafanzug bekleidet, los mit der Suche. Das Piepen, dessen Ursprung man zunächst bei der Sicherheitsschranke vermutete, erwies sich jedoch als Feueralarm. Die Spürnasen des 4er Appartements stürmten, sobald sie dies in Erfahrung gebracht hatten, sofort zu den Bodyguards und zum 5er Appartement, um alle Beteiligten der „Kursfahrt 2009 nach Nizza“ zu retten. In den unglaublich schönen Nachtoutfits (Snoopy-Boxershorts kombiniert mit T-Shirts), die farblich einen absoluten Anblick des Grauens darstellten, versammelte man sich im Innenhof der Hotelanlage, um abzuwarten. Der Feueralarm stellte sich jedoch als „Fake“ heraus, so dass wir alle wieder (leicht genervt und dennoch erleichtert) in unsere Betten fielen.
Tja, man muss schon sagen, wir waren echt eine Attraktion mit unseren Kursfahrtshirts und wurden auch so ziemlich überall typisch französisch (sprich: gastfreundlich) empfangen. Wer uns jedoch überhaupt nicht gut gesonnen war: die Busfahrer! Genauer gesagt fuhren sie ziemlich oft an uns vorbei mit der Begründung „complet“, damit wir erst gar nicht versuchten den Bus zu betreten. Selbstverständlich waren die Busse niemals wirklich „complet“ (zumindest nicht für deutsche Verhältnisse). Generell betrachtet, waren die „Reisen“ mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eigentlich immer ein Abenteuer. So durften wir einmal beispielsweise 90 Minuten auf einen Bus warten. (Das zum Thema französische Pünktlichkeit)
Was wir erst später, durch intensives Ausfragen der mitwartenden Franzosen, in Erfahrung bringen konnten: Wir wurden Opfer eines Streiks! Auch am Abreisetag mussten wir Blut und Wasser schwitzen, weil wieder einmal die „freundlichen“ Busfahrer mit der Ausrede „complet“ vorbeirasten. Selbst Frau Grünewald, die eigentlich immer die „Ruhe selbst“ war, ließ sich nun von Frau Gerleves Aufgebrachtheit anstecken und geriet, zusammen mit dem Rest der Großfamilie, auch leicht in Panik. In allerletzter Minute, als Bodyguard Frau Grünewald gerade ihr pinkfarbenes Handy zückte, um ein Taxi zu rufen, hielt ein nicht „complet“er Bus vor uns, dessen Fahrer auch noch so nett war, unsere Koffer im Kofferraum des Busses zu verstauen. Auf der Fahrt zum Flughafen konnten wir dann endlich noch einmal entspannen und an die letzten turbulenten, aber dennoch schönen sonnigen Tage in Nizza zurückdenken. Immerhin hatten wir trotz der vielen Ausflüge und „Zwangs-Futter-Einkäufe“ dennoch genug Zeit, in der französischen Sonne zu brutzeln und ab und an auch mal unseren Pool auszuprobieren.  Es war eine tolle Kursfahrt - egal, ob wir die neueste Erfindung (Essig-Deo) entdeckt oder die poissons im Riesepool (Monaco) beobachtet haben.
Insgesamt kann man also festhalten: „C’était nice à Nice“ !!!!
Selbstverständlich existiert auch genügend Filmmaterial, welches unsere Berichterstattung der Kursfahrt bezeugen kann. Dieses ist jedoch nur für private und kursinterne Zwecke vorgesehen, da wir alle der festen Überzeugung sind, dass manche Sprüche auf dem Video nicht für sensible Ohren geeignet sind. Wir bitten um Ihr Verständnis. 
Herzlichst Ihr Französisch LK
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Trois jours à Paris

Hier einige Impressionen von unserer Reise nach Paris mit Herrn Emkes -vorgestellt vom Diff-Kurs Französisch Klasse 10.

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Paris 3

Paris 4

Paris 5

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