Philosophie

Was Philosophie in unserer heutigen Gesellschaft sei und vor allem was sie wert sei, ist umstritten und wird oftmals heftig diskutiert.
Zum einen ist sie an den Universitäten ein reguläres Studienfach, das oft aber den Eindruck einer elitären Wissenschaft in einem elfenbeinernen Turm vermittelt.
Philosophie in ihrer ureigensten Bedeutung ist aber nicht elitär und weltfremd, sondern eine Form des Fragens, die dann ansetzt, wenn die alltägliche und vertraute Welt plötzlich ihre Selbstverständlichkeit verliert und zum Problem wird. Dann ist sie fraglich geworden. Das ist der Beginn der Philosophie in ihrer ursprünglichsten Form.
Da der Fragehorizont vom Zweifel des Menschen an seiner vertrauten Umwelt ausgeht, gehen philosophische Fragen auch jeden Menschen direkt an.
Dass in unserer heutigen Zeit, die geprägt ist vom Werte-Verlust und Werte-Diskurs, die Frage nach Orientierung deutlich in den Fokus der Betrachtung von jungen Menschen rückt, bedeutet damit in besonderer Weise, dass das Schulfach Philosophie sich neben den Aufgaben einer Wissensvermittlung auch den Aufgaben und Problemen einer Orientierungs-Hilfe und Orientierungs-Perspektive stellen muss.

Neben dem Pflichtfach Religion an unserer Schule kommt dem Fach Philosophie eine nicht unbedeutende Rolle im Fächerkanon zu.


Die Gebiete der Philosophie werden ab der Jahrgangsstufe 10 folgendermaßen unterrichtet:

  • 10.1    (EF)    Einführung in die Philosophie
  • 10.2    (EF)    Anthropologie
  • 11.1    (Q1)    Ethik
  • 11.2    (Q1)    Staatsphilosophie
  • 12.1 / 12.2     (Q2)    Erkenntnistheorie / Wissenschaftstheorie