Religion an der B.M.V.

An unserer Schule wird der Religionsunterricht in beiden Konfessionen durchgängig bis zum Abitur erteilt. Im Sinne der Tradition der Augustiner Chorfrauen versteht sich das B.M.V.-Gymnasium als eine Schule, die in ökumenischer Offenheit auf das tiefere Verständnis der jeweils anderen Konfession zielt und den Dialog mit anderen Religionen sucht.

Der Religionsunterricht stellt sich dabei der gesellschaftlichen Realität, die durch Pluralität, Individualisierung und Kirchenferne geprägt ist. Wir machen unsmit den Schülerinnen und Schülern auf den Weg, die verschiedenen gesellschaftlichen Sinndeutungen und Wertvorstellungen kennenzulernen, zu verstehen und diese kritisch zu reflektieren. Grundlegend für diese Auseinandersetzung ist die Überzeugung, dass jedem Menschen als Geschöpf Gottes in seiner Gottebenbildlichkeit eine unveräußerliche Würde zukommt.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Jugendliche an die zentralen Fragen nach dem Sinn und Wert menschlichen Lebens heranzuführen und ihnen einen verstehenden Zugang zur christlichen Botschaft und Weltdeutung zu eröffnen. Vor diesem Horizont können wir altersentsprechend zu einem kritisch-konstruktiven Nachdenken über die eigene Glaubensgemeinschaft anregen und die Schülerinnen und Schüler zu einer wertschätzenden Beurteilung eigener und fremder religiöser Sinnangebote und Ausdrucksformen befähigen.

Der Religionsunterricht an der B.M.V.-Schule richtet den Blick auf die Schule als Lebensraum, in dem Glauben in der Nachfolge Jesu gelebt und gestaltet werden kann. Er eröffnet so einen Zugang zu einem Verständnis von Kirche als Gemeinschaft, in der sich Schülerinnen und Schüler engagieren können und zur Übernahme von Verantwortung angeregt werden. Unsere Schulpastoral greift dieses Anliegen auf und setzt in einer Vielzahl von Projekten Impulse und bietet Möglichkeiten der Gestaltung.