SOZIALES ENGAGEMENT

EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT wird an der BMV-Schule großgeschrieben:

- eine große Anzahl unserer älteren Schülerinnen absolviert ein einjähriges Sozialpraktikum im Franz-Sales-Haus, zahlreiche Schülerinnen helfen dort punktuell bei Sommerfesten und Sportfesten

- über 100 Schülerinnen der Mittelstufe engagieren sich jährlich bei den "Special Olympics", dem internationalen Sportfest geistig behinderter Menschen

- jedes Jahr fahren zwei ausgewählte Schülerinnen des 12. Jahrgangs für 10 Tage zu einem Sozialpraktikum ins "Christliche Kinderhaus" nach Dresden

- viele Klassen engagieren sich auf unterschiedliche Art, wie z.B. zuletzt die jetzige 6e beim "sponsored walk" oder die jetzige 8 d bei "Picobello"

- alle Klassen unterstützen durch viele Aktivitäten (z.B. Kuchenverkauf) das Anliegen der Direktorin, Schwester Ulrike, sozialen Einrichtungen (Adveniat, dem Irmgardishaus in Duisburg oder der Kinderdialyse im Klinikum) finanziell zu helfen

- die BMV-Schule ist Partner der "Ehrenamtagentur e.V.", die im Projekt "17-70- Junge Paten für Senioren" Schülerinnen dazu ausbildet, Senioren in Senioreneinrichtungen zu betreuen

- im Jahre 2010 werden wieder "Essens Beste" gekürt: Junge Menschen werden geehrt, die sich in besonderer Weise im schulischen, musikalischen, sportlichen und auch ehrenamtlichen Bereich engagieren. Auch wir werden wieder dabei sein.

„Mache uns offen für die Begegnung mit Neuem und noch Fremdem“

Ein Erntedankgottesdienst im Seniorenzentrum St. Martin

IMG_5959Am 5. Oktober feierten wir, acht Schülerinnen des 13. Jahrgangs, in Begleitung von Herrn Niekämper im Seniorenzentrum St. Martin mit den Bewohnern des Hauses und ihren Familien einen Wortgottesdienst unter dem Leitgedanken Erntedank - Ernte des Lebens.
Es wurde ein unvergesslicher Nachmittag der Begegnung, dem wir anfangs etwas skeptisch gegenüberstanden. Im Frühjahr hörten wir zum ersten Mal von diesem Projekt im Zuge der Kulturhauptstadt Essen und von dem Beitrag des Bistums mit den ‚spirituellen Tankstellen’. Herr Niekämper erzählte uns davon im Religionsunterricht und suchte Schülerinnen, die bereit waren, in ihrer Freizeit die Gestaltung des Gottesdienstes zu übernehmen. Nach kurzem Zögern fanden wir uns zusammen und kurz vor den Sommerferien trafen wir uns zum ersten Mal, um mit der Vorbereitung zu beginnen, bei Herrn Niekämper, der uns während der gesamten Zeit unterstützte und die Absprachen mit der Leitung des Seniorenzentrums übernahm. Bei einem leckeren Stück Kuchen auf seinem Balkon wurden erste Ideen gesammelt und Pläne geschmiedet. Die Begeisterung bei der Arbeit wuchs mit jedem Treffen. Es wurden Aufgaben verteilt, Texte und Gedichte, Lieder und Melodien für die Gestaltung des Nachmittages gesucht. Wir waren uns schnell einig, dass wir den Bewohnern des Seniorenzentrums zum Abschluss des gemeinsamen Nachmittages etwas als Andenken mit auf den Weg geben wollten. Schließlich fiel der Entschluss auf Apfelhälften mit jeweils einer Fürbitte aus dem Gottesdienst. Diese bastelten wir aus Styroporkugeln, die wir in Herbstfarben bemalten.
Als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, stand der Nachmittag der Begegnung auch schon bevor. Wir wurden sowohl von den Bewohnern und ihren Familien als auch von der Leitung des Seniorenzentrums und den Angestellten freudig empfangen und begrüßt. Es war sehr überraschend zu sehen, wie viele Menschen mit uns zusammen diesen Gottesdienst feiern wollten. Die Kapelle des Seniorenzentrums war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Gemeinde feierte begeistert mit uns den Wortgottesdienst. Für die Musik während des Gottesdienstes sorgten zum einen Herr Püttmann am Klavier und zum anderen spielte Julia S. auf ihrer Harfe und wurde dabei bei einigen Stücken von ihrer Schwester Anna S. auf der Oboe begleitet.
IMG_5958Seinen Abschluss fand der Nachmittag bei einem anschließenden Waffel-Essen in der Cafeteria des Seniorenzentrums, zu dem wir herzlich eingeladen wurden. Nach einer kleinen Stärkung haben Anna K. auf dem Saxophon und Julia S. mit ihrer Harfe die Bewohner weiterhin musikalisch unterhalten, Gedichte und kurze Geschichten zum Thema Herbst und Erntedank wurden ebenfalls vorgetragen.
Noch während wir uns die Waffeln schmecken ließen, waren wir uns einig, dass es ein sehr gelungener Nachmittag war, den wir gerne wiederholen würden. Wir haben der Leitung des Seniorenzentrums von unserer Idee, in der Adventszeit noch einmal einen solchen Nachmittag gestalten zu wollen, berichtet und unsere Idee wurde begeistert aufgenommen.
Wir freuen uns schon auf das baldige Wiedersehen mit den Bewohnern und hoffen, dass ihnen der Nachmittag genauso viel Freude bereitet hat wie uns.