Kloster BMV vom Klostergarten aus Konvent beim Antrittsbesúchs von Bischof Franz-Joseph Overbeck am 27.2.2010 Schwesternchor in der Klosterkirche
Kloster Titelbild


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Einkleidung und Noviziatsaufnahme

"Führe mich in deiner Treue und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heiles." (Ps 25,5)

Diesen Vers hatte Katharina für ihre Einkleidungsfeier ausgewählt. Am 27. August 2016, dem Vorabend des Hochfestes unseres Ordensvaters Augustinus, bat sie vor dem Kapitel um die Aufnahme ins Noviziat und bekam die Ordenskleider überreicht.

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Im Anschluss feieren wir mit vielen Verwandten, Freunden und Bekannten die Vesper, in der auch zum ersten Mal der neue Name der Novizin verkündet wurde: Sr. M. Elisabeth. Die Namenspatronin ist nicht die hl. Elisabeth von Thüringen, sondern die Mutter Johannes' des Täufers.

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Nach der Vesper ließen wir den Tag bei strahlendem Sonnenschein mit einem gemütlichen Grillen ausklingen. Die Gäste standen in einer langen Schlange, um Sr. M. Elisabeth zu gratulieren ;) .

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Nun wünschen wir unserer frisch gebackenen Novizin alles Gute und Gottes reichen Segen für ihre Noviziatszeit.


Besuch aus Paderborn

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Am 12. März 2016 bekamen wir Besuch von unseren Mitschwestern aus dem Michaelskloster in Paderborn, die wir anlässlich unseres Jubiläumsjahres eingeladen hatten. Nach einer humorvollen Begrüßungsrede von Sr. M. Beate und Sr. M. Regina, die einen Text aus Anagrammen des Wortes MICHAELSKLOSTER zum Besten gaben, erfreuten wir uns an den vielen leckeren Kuchen. Den Abschluss bildete die gemeinsame Vesper, anschließend machten sich die Paderborner Schwestern wieder auf den Weg ins Michaelskloster. Sr. M. Emanuela blieb für ein paar Tage bei uns, dafür konnten wir nur in allerletzter Sekunde verhindern, dass Sr. M. Regina mit nach Paderborn genommen wurde - sie saß schon im Auto!

Hier gibt es weitere Fotos!

Karnevalsfeier

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Auch in diesem Jahr haben wir wieder Karneval gefeiert - mit kreativen Verkleidungen, lustigen Sketchen, Kartentricks, Karnevalsmusik,... unsere Postulantin Katharina hat sich schonmal fürs Alter gerüstet! ;)

Einweihung des neuen Noviziats

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Am 9. Januar 2016 - dem Fest unserer Ordensgründerin Alix le Clerc - konnten wir unser renoviertes Noviziat einweihen. Unsere Postulantin Katharina und Sr. M. Regina hatten fleißig darin gearbeitet. Wir trafen uns mit dem ganzen Konvent zu Kaffee und Kuchen, anschließend wurde der Raum im Rahmen eines Gottesdienstes gesegnet und seiner Bestimmung übergeben und zum Schluss durfte natürlich ein Gläschen Sekt nicht fehlen.

Hier kann man weitere Fotos sehen.

450. Geburtstag unseres Ordensgründers Pierre Fourier



Am 30. November 2015 feierte die Kloster- und Schulgemeinschaft der B.M.V. den 450. Geburtstag des Ordensgründers Pierre Fourier. Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck zelebrierte das feierliche Pontifikalamt in unserer Kirche, das von Schülerinnen und Schülern sowie einigen Lehrern musikalisch gestaltet wurde. Die Festrede beim anschließenden Festakt hielt Prof. Dr. Clauß Peter Sajak, Theologieprofessor der Universität Münster, zum Thema "Warum macht Kirche Schule?". Die Klasse 6f hatte im Vorfeld ein herrliches Video gedreht mit dem Titel "Eine Geburtstagsparty für Pierre Fourier" und darin ein Interview mit ihm gezeigt.
Anschließend konnten wir unseren langjährigen Projektpartnern jeweils eine Spende aus dem Schulfesterlös sowie dem Erlös der vielen Aktionen zu Sr. Ulrikes Namenstag überreichen. Die bischöfliche Aktion Adveniat erhielt 7.000 Euro für ihre Projekte in Guatemala, die KIndernephrologie des Uniklinikums Essen 5.000 Euro und das Irmgardishaus in Duisburg 3.000 Euro.
Hier können Sie weitere Bilder anschauen. Hier können Sie die Predigt von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck nachlesen.

Feier mit den Ordensleuten im Bistum Essen

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Anlässlich des 450. Geburtstags unseres Ordensgründers, des hl. Pierre Fourier, luden wir am 24. Oktober 2015 alle Ordensgemeinschaften und geistlichen Gemeinschaften zu einer Festmesse mit anschließendem Imbiss ein - ein rundum gelungener Tag, bei dem wir viele bekannte Gesichter gesehen haben, aber auch neue Kontakte knüpfen konnten. DANKE!!!

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Weitere Fotos gibt es hier zu sehen.
Samstag, 15. August 2015

Aufnahme ins Postulat

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Katharina (l.) und Sarah

Am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel hatten wir die große Freude, Katharina Welz als Postulantin in unserer Mitte willkommen zu heißen. Katharina hat auf unserer Schule das Abitur gemacht und steckt nun im Examen ihres Lehramtsstudiums.

Die Aufnahme ins Postulat fand im Rahmen der Vesper statt, zu der viele Freunde und Bekannte gekommen waren, um mit Katharina und uns zu feiern. Nach der Vesper ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Grillen ausklingen, wobei uns auch die sintflutartigen Regenfälle nicht die Laune verderben konnten.

Wir freuen uns mit Katharina und wünschen ihr alles erdenklich Gute und Gottes Segen für ihre Schritte ins Ordensleben!

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Dienstag, 11. August 2015

WAZ öffnet Pforten

Am heutigen Dienstag wurde in der WAZ ein Beitrag der Reihe "WAZ öffnet Porten" veröffentlicht. Eine Gruppe WAZ-Leser war zu Besuch in unserem Kloster. Hier kann man den Artikel lesen und Bilder anschauen.

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Donnerstag, 6. August 2015

Wir nehmen Abschied

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Bei dir ist die Quelle des Lebens,
in deinem Licht schauen wir das Licht. (Ps 36,10)

Heute, am 6. August 2015, dem Fest der Verklärung des Herrn, rief der gütige Gott unsere liebe Mitschwester

MARIA ANTONIE TIMPE

nach kurzer schwerer Krankheit zu sich in seine himmlische Heimat. Sie starb im 75. Lebensjahr und im 51. Jahr ihrer Ordensprofess.

Nach ihrer Ausbildung zur Lehrerin trat Schwester M. Antonie 1963 in unser Kloster ein und unterrichtete mehr als vier Jahrzehnte die Fächer Handarbeit und Hauswirtschaft. Durch ihre vielfältigen Begabungen bereicherte sie unser Kloster- und Schulleben. Mit Freude spielte sie die Orgel und gerne sorgte sie für festlichen Blumenschmuck bei Gottesdiensten und Feiern. Nach ihrer Pensionierung wurde die Sakristei ihre wichtigste Aufgabe.

Schwester M. Antonie war ein sehr zurückhaltender, ein aufmerksamer und vielseitig interessierter Mensch. Die Quelle ihrer Kraft waren das gemeinsame und persönliche Gebet. Gerne zog sie sich in die Stille zurück, um Gott zu suchen. Wir bitten unserer Schwester M. Antonie in der heiligen Messe und im Gebet zu gedenken.

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Samstag, 25. April 2015

Diamantenes Professjubiläum unserer Sr. M. Agatha

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Am 24. April 2015 – dem Fest der Bekehrung unseres Ordensvaters Augustinus – konnte unsere Sr. M. Agatha auf 60 Jahre gelebte Treue in unserem Kloster zurückblicken. Viele Verwandte und Freunde, Kollegen und Altschülerinnen waren gekommen, um mit ihr und unserer Gemeinschaft ein frohes Fest zu feiern. In der heiligen Messe, die Herr Pastor Altegör in Konzelebration mit Herrn Pfarrer Heusch und Pater Georg Scholles feierte, erneuerte Sr. M. Agatha ihre Gelübde und versprach, weiterhin ein Leben in Armut, Gehorsam und Jungfräulichkeit zu leben und sich für die Erziehung der Jugend einzusetzen.

Jahrzehntelang hat sie an unserer Schule die Fächer Latein und Englisch unterrichtet und war darüber hinaus für die Verwaltung der Schulbücher zuständig. Sr. M. Beate rechnete in ihrer Ansprache vor, dass in dieser Zeit schätzungsweise 378.000 Schulbücher durch Sr. M. Agathas Hände gegangen sind und von ihr registriert wurden – und das anfangs natürlich ohne Computer! Auch heute noch tut sie treu ihren Dienst an der Klosterpforte und ist so für alle, die zu uns kommen, die erste Ansprechpartnerin.

Wir freuen uns, dass Gott Sr. M. Agatha in unsere Gemeinschaft geführt und sie ihr Leben lang mit seinem Segen begleitet hat. Danken möchten wir allen, die mit uns gefeiert und dazu beigetragen haben, dass dieser Tag rundum gelungen war. Besonders danken wir dem Sakralmusikensemble Sonore Sacro für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

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Sonntag, 5. April 2015

Dokumentarfilm "freiwillig lebenslänglich"

In den letzten Monaten vor ihrer ewigen Profess wurde unsere Sr. M. Regina von einem Kamerateam (Kilimann TV Produktion) begleitet. Herausgekommen ist ein gelungener Dokufilm, der sich mit der Frage befasst, was junge Menschen heute ins Kloster zieht.

"Regina Greefrath ist Anfang 30 und steht in ein paar Wochen vor einer großen Lebensentscheidung. Die junge Frau ist entschlossen Nonne zu werden. Regina Greefrath hat nach dem Abitur Theologie und Spanisch studiert. Sie ist Lehrerin an einem katholischen Gymnasium. Ihr großes Hobby sind die Berge. In ihrer Freizeit und den Ferien klettert sie, mittlerweile auf hohem Niveau. Als Schwester Regina ist sie seit 2009 bei den Augustinerfrauen in Essen sozusagen in der Probezeit. Die Jahre als Postulantin dienen der Prüfung, ob sie auf all das verzichten kann, was sie mit der Welt da draußen hinter sich lässt. Und die junge Frau fragt sich durchaus selbstkritisch: Was suche ich im Klosterleben, komme ich mit der Klosterordnung und der Ordensregel zurecht? Wir begleiten Schwester Regina in den letzten Wochen vor der endgültigen Entscheidung im Kloster die Gelübde des Ordens einzugehen: Armut, Gehorsam und Jungfräulichkeit. In den Bergen, in der Schule und im Kloster beobachten wir den Alltag der Schwester. Sie spricht über ihre Motivation, ihre Zweifel und die Konsequenzen ihrer Entscheidung. Freunde, Mitschwestern und Schüler sprechen mit und über Regina Greefrath. " (Quelle: Deutsche Welle TV - Glaubenssachen - freiwillig lebenslänglich)

Hier können Sie den Film anschauen.

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Samstag, 18. Oktober 2014

Ewige Profess unserer Sr. M. Regina

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Am 18. Oktober 2014 durften wir die Ewige Profess unserer Schwester M. Regina feiern. In einem bewegenden Gottesdienst, der von Herrn Propst Markus Pottbäcker gehalten wurde, hat Sr. M. Regina neben den Gelübden der Armut, des Gehorsams und der Ehelosigkeit auch das Gelübde des Erziehungsauftrages abgelegt. Ihr Wahlspruch „Ich folge dir jetzt von ganzem Herzen“ verdeutlicht ihre Bereitschaft, sich auf ewig auf den Weg der engeren Nachfolge Jesu zu machen. Viele Verwandte, Freunde und Bekannte, die von nah und fern gekommen sind, haben froh dieses Fest mit ihr und unserer ganzen Klostergemeinschaft gefeiert. Es war ein rundherum bewegender und bewegter Tag, der uns allen in bester Erinnerung bleiben wird.



Hier gibt es noch weitere Bilder.

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Samstag, 6. September 2014

4. Klostermarkt in Essen-Heidhausen

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Anfang September fand der traditionelle Klostermarkt der Ordensleute im Bistum Essen statt. Der Kamillusplatz in Essen-Heidhausen wurde von buntem Markttreiben beherrscht, und in den liebevoll dekorierten Holzbuden boten Brüder und Schwestern aus verschiedenen Ordensgemeinschaften selbstgemachte Ware an. Von Handarbeiten über Fotokarten, Weihnachtsbasteleien, Plätzchen, Marmelade, Kerzen, Klosterladenartikeln bis hin zu Schnaps und Wein war für jeden Geschmack etwas dabei. Für das leibliche Wohl der Besucher und der Marktleute war ausreichend gesorgt, und die lange Tafel in der Mitte bot viel Platz für nette Begegnungen.
Beim Klostermarkt steht weniger das Geschäft im Vordergrund, sondern vielmehr möchten die Ordensleute Gelegenheit geben, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Der Tag war rundum gelungen und wir freuen uns schon auf den nächsten Klostermarkt in 2 Jahren. (Mit der Produktion haben wir schon begonnen...)

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Samstag, 30. August 2014

Diamantenes Professjubiläum

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Voll Freude und Dankbarkeit konnten wir das Diamantjubiläum unserer Sr. Maria Martha feiern, die am 29. August 1954 - zusammen mit ihrer leiblichen Schwester Sr. M. Helene - in unserem Kloster Goldenstein (bei Salzburg) ihre Profess abgelegt hatte. In einer feierlichen Messe erneuerte Sr. Maria Martha ihre Gelübde und wir dankten Gott für das Geschenk ihrer Berufung. In ihrer Ansprache hob Sr. Beate all die kleinen Dienste hervor, die Sr. Maria Martha still und heimlich für unsere Gemeinschaft tut - wo immer etwas nicht rechtens ist, wird es von ihr umgehend in Ordnung gebracht. Auch für ihren grünen Daumen sind wir dankbar, alles, was im Kloster grünt und blüht, gedeiht prächtig unter ihrer liebevollen Fürsorge. Nicht zu vergessen Sr. Maria Marthas exzellentes Gedächtnis für Daten aller Art: Geburtstage, Namenstage, Professtage, Eintrittstage - sie weiß sie alle, und zwar auch weit über unseren Konvent hinaus. Wenn wir ein Datum nicht wissen, so lautet die Standardantwort: "Frag mal Sr. Maria!" - und die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen!
Viele Menschen, die Sr. Maria Martha in irgendeiner Weise nahe stehen, waren zu ihrem Fest gekommen, und wir verbrachten gemeinsam ein paar frohe Stunden. Wir danken ihr für ihre Treue und wünschen ihr von Herzen Gottes reichen Segen!

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Sonntag, 25. Mai

Maigang mit Bischof Overbeck

Einige unserer Schwestern nahmen am traditionellen Maigang mit dem Ruhrbischof teil. Treffpunkt war der Bauernhof Budde am Mechtenberg, von dort aus drehten die Gäste eine Runde um den Mechtenberg, und anschließend beteten sie gemeinsam auf dem Hof die Maiandacht. Abgerundet wurde der Maigang bei Würstchen und Getränken. Hier gibt es einige Fotos zu sehen.

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Samstag, 10. Mai

Tag der offenen Klöster

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Wir können kaum in Worte fassen was wir empfinden, wenn wir an den Tag der offenen Klöster zurück denken! Es war für uns ein voller Erfolg - im wahrsten Sinne des Wortes. Ca. 350 Personen machten sich auf, um einen Blick hinter unsere Klostermauern zu werfen und sich über unser Leben zu informieren. Wir sind dankbar für die vielen Besucher, die schönen Begegnungen, die zahlreichen netten Gespräche, die vielen fröhlichen Gesichter, die vielen helfenden Hände, die durchweg positiven Rückmeldungen - es war ein umwerfend schöner Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Danke, danke, danke!!! ♥
Die Bilder hier können hoffentlich etwas von dem vermitteln, was wir erlebt haben.

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Freitag, 9. Mai

WAZ-Artikel

Anlässlich des bundesweiten "Tag der offenen Klöster" hat die WAZ einen Artikel veröffentlicht - verfasst von Jutta Bublies.

Zu Gast bei den Augustiner Chorfrauen

1652 gründete der Orden eine Schule

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Sonntag, 20. April

Gesegnete Ostern!

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In diesem Jahr haben Katharina, Sarah und Rafaela die Kar- und Ostertage mit uns verbracht. Es war eine schöne und intensive Zeit mit viel Gebet und Schweigen und am Ende mit großer Osterfreude! Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

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Samstag, 29. März

80. Geburtstag unserer Sr. M. Agnes

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Heute feierten wir zusammen mit ihren Verwandten den 80. Geburtstag unserer Sr. M. Agnes nach. Es waren frohe Stunden, die bei herrlichem Wetter im Klostergarten endeten.

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Samstag, 22. März

Verleihung der Missio Canonica

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Bild © Bistum Essen: Festakt in der Aula des Generalvikariats

Am heutigen Samstag erhielten 113 junge Religionslehrerinnen und -lehrer, darunter auch unsere Sr. M. Regina, von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck die Missio Canonica, die kirchliche Lehrerlaubnis. Der Bischof betonte in seiner Predigt, dass "das Christentum und unser christlicher Glaube [...] zunächst eine Lebens- und Erzählgemeinschaft [seien], [die] ohne fundiertes Glaubenswissen aber auf Dauer nicht vorstellbar [ist]."
Wir wünschen den Religionslehrern Gottes reichen Segen und viel Freude bei ihrer Arbeit, und dass sie authentisch und überzeugend ihren Glauben leben und die Kinder und Jugendlichen davon be-geistern können.

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Samstag, 15. März

Ora-et-Labora-Woche

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Dieses Mal verbrachten Mengyao, Alina und Katharina eine Woche mit uns, um uns und unser Leben kennenzulernen. Die Schwestern hatten sich ein besonderes Special ausgedacht: das große Klosterexamen, bei dem die Mädchen ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis stellen mussten. Diese Aufgabe haben sie mit Bravour gemeistert und freuen sich schon auf das nächste Mal, wo es sicherlich wieder viel Neues zu entdecken gibt!

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Samstag, 8. März

Namenstag unserer Sr. M. Beate

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Heute feierten wir bei strahlendem Sonnenschein den Namenstag unserer Sr. M. Beate. Ihre Verwandten sowie einige der Priester, die mit unserem Konvent die hl. Messe feiern, waren gekommen. Nach der Vesper ließen wir den Tag mit einem gemütlichen Raclette-Essen ausklingen.

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Freitag, 7. März 2014

Jahreskonferenz der AGBO in Hünfeld

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Vom 5. bis 7. März tagte die Arbeitsgemeinschaft Berufungspastoral der Orden (AGBO) bei ihrer Jahreskonferenz in Hünfeld bei Fulda. 50 Ordensleute aus allen Teilen Deutschlands waren zusammengekommen, um sich mit dem Thema "Ja wo leben wir denn?" auseinanderzusetzen. Hierzu hielt P. Bernhard Kohl OP Vorträge über die immer weiter fortschreitende Entkirchlichung und Entchristlichung, die besonders in Europa spürbar ist. In Kleingruppen wurde erarbeitet, wie das Selbstverständnis der Orden angesichts dieser Veränderungen aussehen kann. Des weiteren wurden Berichte aus dem Vorstand und vom Zentrum für Berufungspastoral gegeben und es wurden einige Aktionen für das Jahr der Orden im Jahr 2015 geplant, das Papst Franziskus ausgerufen hat.

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Samstag, 1. März 2014

Tag der offenen Klöster - wir sind dabei!

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Kreuzgang, Klausur, Klostermauern, beten und arbeiten. Was das Leben von Ordensleuten ausmacht, darüber haben viele ganz bestimmte Vorstellungen. Ordensleute leben weit unterschiedlicher, als dass es Schlagworte ausdrücken könnten. Das beweisen die vielen Ordensmänner und Ordensfrauen in Deutschland täglich aufs Neue.
Am 10. Mai 2014 öffnen Klöster und Konvente in Deutschland an einem gemeinsamen Tag ihre Pforten und Türen. Wir laden Sie ein, uns zu besuchen. Blicken Sie "hinter Klostermauern". Wir freuen uns Ihnen zu zeigen, wie unser Alltag aussieht, was Arbeit und Gebet für uns bedeuten und vor allem wie wir versuchen, Jesus nachzufolgen.
Der Tag der offenen Klöster findet 2014 erstmals deutschlandweit statt. Er ist entstanden aus einer Idee der Arbeitsgemeinschaft Berufungspastoral der Orden und des Zentrums für Berufungspastoral, einer Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz.
Im Lauf der kommende Monate werden Sie hier auf diesen Seiten nach und nach entdecken können, dass es in Ihrer Region mehr Klöster und vor allem kleinere Konvente mit Ordensleuten gibt als Sie dachten.
Nicht wenige Menschen meinen, Ordensleben sei etwas von gestern. Wir meinen: Es ist überraschend, spannend und eine Entdeckung wert!

Text © AGBO

Für mehr Infos klicken Sie auf das Logo!

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Samstag, 1. Februar 2014

Ora-et-Labora-Woche

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Wir freuen uns über das große Interesse an unseren Ora-et-Labora-Wochen! Vom 27. Januar bis zum 1. Februar waren Alina, Jule und Katharina bei uns. Es gab viele schöne Begegnungen und zum Abschied überraschten die drei uns mit SEHR leckeren selbst gebackenen Cupcakes! Herzlichen Dank!

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Samstag, 18. Januar 2014

Ora-et-Labora-Woche

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Die diesjährigen Ora-et-Labora-Reihen sind eröffnet! Vom 13.-18. Januar waren Karolin, Jenny, Janine und Elisa bei uns zu Gast, um für eine Woche den Alltag im Kloster mitzuerleben. Die vier lebten in unserem "Refugium" und beteten mit uns gemeinsam das Chorgebet. Beim Abendessen im Refektorium und in der Erholung hatten sie Gelegenheit, mit den Schwestern ins Gespräch zu kommen.

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Donnerstag, 19. Dezember 2013

Was verbirgt sich eigentlich hinter YAM?

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oder: Wie erreichen wir junge Erwachsene? Mit diesen Fragen setzten sich 25 Brüder und Schwestern aus verschiedenen Ordensgemeinschaften Deutschlands bei einer Tagung auseinander. die  vom 16.-19. Dezember in Münster stattfand. Von unserem Konvent nahm Sr. M. Regina daran teil.
YAM ist die Abkürzung für young adult ministry (Junge-Erwachsenen-Seelsorge). Am Beispiel einer jungen und lebendigen Gemeinde in Chicago befassten sich die Teilnehmer damit, wie Kirche heute junge Menschen erreichen kann. Auch der Einsatz von Social Media, wie etwa Facebook, für pastorale Zwecke war ein Thema der Tagung. Insgesamt war es eine sehr gute und hilfreiche Tagung für alle, die sich in der Berufungspastoral engagieren.

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Samstag, 9. November 2013

Goldprofess unserer Schwester M. Dorothea

Gott, du mein Gott, dich suche ich.2013-11-09 Goldprofess
meine Seele dürstet nach dir.

(Ps 63,2)

Am 3. November 1963 legte unsere Schwester M. Dorothea im Kloster unseres Ordens in Offenburg (Baden) ihre Ordensgelübde ab. In Freude und Dankbarkeit haben wir am 9. November 2013 ihr goldenes Professjubiläum gefeiert. Viele Verwandte, Freunde und Bekannte waren zum Fest gekommen. Wir danken unserer Sr. M. Dorothea für alles, was sie für unseren Orden gewirkt hat und wirkt, und wünschen ihr Gottes reichen Segen.

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Sonntag, 7. Juli 2013

2. Jahrgedächtnis für unsere Sr. M. Mathilde

2013-07-07 SrAm Sonntag, dem 7. Juli 2013, feierten wir in unserer Klosterkirche das zweite Jahrgedächtnis für unsere verstorbene Schwester M. Mathilde Belker. Schwester M. Mathilde wird vielen Schülerinnen noch aus der Bücherei bekannt sein, vor ihrer Pensionierung war sie lange Jahre die stellvertretende Schulleiterin unserer Schule. Sr. M. Mathildes Bruder, Pastor Gerd Belker, feierte mit uns und vielen Angehörigen, Freunden und (ehemaligen) Kollegen die hl. Messe.

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Samstag, 15. Juni 2013

Tag der offenen Tür in unserem Kloster

Am 15. Juni hat unser Konvent Angehörige der Schwestern sowie Freunde und Bekannte des Klosters zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Der Tag begann mit einem lockeren Kaffeetrinken im Refektorium, währenddessen führten einige Schwestern unsere Gäste durchs Haus. Für die Kinder gab es ein Quizspiel mit vielen Fragen rund um unser Kloster und unsere Ordensgeschichte, die sie während der Führungen beantworten konnten. Um 18.00 Uhr beteten wir gemeinsam die Vesper und anschließend wurde im Klostergarten gegrillt. Dabei fand auch die lang ersehnte Preisverleihung für die Quizteilnehmer statt. Das Wetter hat mitgespielt, nachdem es mittags noch geregnet hatte! Es waren schöne Stunden mit vielen Gästen. Herzlichen Dank an alle, die dabei waren und zum Gelingen des Tages beigetragen haben!

2013-06-15 Tag der offenen Tuer A   2013-06-15 Tag der offenen Tuer B   2013-06-15 Tag der offenen Tuer C

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Samstag, 13. April 2013

Diamantenes Professjubiläum

P1020064Am 13. April 2013 haben wir voll Freude und Dankbarkeit das diamantene Professjubiläum unserer Mutter Heriburg gefeiert. Im Laufe ihres Lebens hat Mutter Heriburg immer wieder die Führung und Fügung Gottes erfahren, daran erinnert der Psalmvers „Deus providebit“, unter den sie ihr Leben gestellt hat. In der Dankmesse, die Weihbischof Ludger Schepers mit uns feierte, überreichte Sr. M. Beate ihr symbolisch ein Holzpuzzle und deutete damit an, dass Gott uns immerzu ein nächstes Puzzleteil unseres Lebens hinhält und dass es an uns ist, dieses in unser Leben zu integrieren. Auf diese Weise wird Gottes Sorge um uns immer wieder neu eingepasst in das, was wir aus unserem Leben machen. Wir danken unserer Mutter Heriburg für ihr segensreiches Wirken in Kloster und Schule und wünschen ihr, dass diese Sorge und Fürsorge Gottes auch weiterhin in ihrem Leben sichtbar sein möge!

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Mittwoch, 10. April 2013

Wir nehmen Abschied

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Am Abend des 10. April 2013, kurz nach unserer Vesper, rief der gütige Gott unsere liebe Mitschwester
 
MARIA GERTRUD (ANNELIESE) HALLERBERG

nach einem erfüllten, von Krankheit geprägten Leben zu sich. Sie starb im 88. Lebensjahr und im 58. Jahr ihrer Ordensprofess.

Sie begann ihr Ordensleben 1952 im Michaelskloster der Augustiner Chorfrauen in Paderborn, seit 1969 war sie Mitglied unseres Konventes.

Fast 30 Jahre leitete sie mit großem Engagement die Schülerinnenbücherei und hatte immer ein offenes Ohr für unsere Schülerinnen. Ihre besondere Liebe galt dem Kleintierzoo in der Bücherei, mit dem sie nicht nur vielen Generationen von Schülerinnen Freude bereitete, sondern diese auch zur Übernahme von Verantwortung anleitete.

Nachdem sie nicht mehr in ihrem Wirkungsbereich tätig sein konnte, zeigte sie stets lebendiges Interesse an allem, was in der Schule geschah, und trug durch ihr persönliches Gebet weiterhin unseren Erziehungsauftrag mit.

In der Gemeinschaft schenkte sie den einzelnen Mitschwestern ihre Aufmerksamkeit und Fürsorge und bereicherte unser Leben durch ihren Humor.

Während ihres gesamten Ordenslebens waren die Mitfeier der Eucharistie und das gemeinsame Chorgebet die Mitte ihres Lebens. Die Begegnung mit Christus war das Ziel ihrer Sehnsucht.

Wir bitten, unserer Schwester M. Gertrud in der heiligen Messe und im Gebet zu gedenken.

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Samstag, 15. September 2012

Diamantenes Professjubiläum

Vor 60 Jahren haben unsere Schwestern M. Katharina und M. Angelika ihre Gelübde in unserer Ordensgemeinschaft abgelegt. Ihrem Ja sind sie treu geblieben und durch viele Erfahrungen und Begegnungen wurden sie geschliffen wie ein kostbarer Diamant, der vieles zum Strahlen bringen kann. Wir danken unseren Schwestern für alles, was sie für unsere Kloster- und Schulgemeinschaft an Gutem gewirkt haben und wünschen ihnen Gottes reichen Segen bei allem, was sie tun.

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         Sr. M. Katharina                        Sr. M. Angelika

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Montag, 9. Januar 2012

Fest der seligen Alix Le Clerc (1576-1622)

Gründerin der Augustiner Chorfrauen der Congregatio Beatae Mariae Virginis (B.M.V.)

„Wenn ich betete, kam mir immer der Gedanke, dass man eine neue Schwesterngemeinschaft gründen müsse, um alles Gute zu tun, das man tun kann.“
(Alix Le Clerc 1597)

 
Alix Le Clerc

1576, 2. Februar Geburt und Taufe Alix Le Clercs in Remiremont (Vogesen) im damals unabhängigen Herzogtum Lothringen. Sie stammte aus einer angesehenen Kaufmannsfamilie, der Vater bekleidete hohe kommunale Ämter.
Alix erhielt eine standesgemäße Erziehung und stand im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Im Alter von etwa 19 Jahren verspürte sie den inneren Anruf zu einem intensiveren geistlichen Leben.

1595  Umzug der Familie nach Hymont, Pfarrbezirk Mattaincourt.
1597  Bekehrungserlebnis, ausgelöst durch die Predigten des neuen Pfarrers Pierre Fourier, mit dem sie Kontakt aufnimmt. Sie erkennt ihre Berufung, eine aposatolische Ordensgemeinschaft zu gründen. Vier junge Frauen schließen sich ihr an.

1597  Weihnachten. Die jungen Frauen weihen sich Gott. Pierre Fourier stellt sie der Gemeinde als religiöse Gemeinschaft vor. Zunächst widmen sie sich verschiedenen karitativen Aufgaben in der Gemeinde.

1598, 20. Januar Pierre Fourier erkennt im Gebet die besondere Aufgabe der neuen Gemeinschaft, die Unterweisung der weiblichen Jugend, die sehr vernachlässigt war. Alix Le Clerc und ihre Mitschwestern sehen darin ihre spezifiche Berufung, die Möglichkeit nachhaltigen Wirkens ausgerichtet auf Zukunft.

1598, Juli  Nach großen Schwierigkeiten eröffnen die jungen Frauen in Poussay die erste Mädchenschule Lothringens, in der kein Schulgeld verlangt wird.
Rasch wuchs die junge Gemeinschaft, die sich Congrégation Notre-Dame nannte, der Ruf der Schulen verbreitete sich.
Äußerst schwierig war es, die offizielle kirchliche Anerkennung der Congrégation Notre-Dame zu erlangen wegen des Unterrichts externer Schülerinnen, der Hauptaufgabe der Ordensgemeinschaft. Das schien mit den strengen Reformbestimmungen des Konzils von Trient (beendet 1563) nicht vereinbar.

1615/1616  päpstliche Genehmigung nur für das Kloster in Nancy, der Unterricht externer Schülerinnen nur bis auf Widerruf und nur für Nancy gestattet.

1617  Kirchliche Errichtung des ersten offiziellen Klosters der Congrégation Notre-Dame in Nancy.

1622, 9. Januar  Alix stirbt in Nancy, 46 Jahre alt. Sie steht im Rufe der Heiligkeit. Beisetzung in der Krypta der Klosterkirche. Ihr Sarg war seit der Französischen Revolution (1792) verschollen. Durch Zufall wurde er 1950 entdeckt, die Echtheit 1960 bestätigt.

Alix Le Clerc erlebte die volle kirchliche Genehmigung (die Approbation) ihrer Ordensgemeinschaft nicht mehr. Diese wurde erst 1628 von Urban VIII. erteilt.

1947, 4. Mai  Seligsprechung Alix Le Clercs.
Die Reliquien der seligen Alix Le Clerc befinden sich in der Kathedrale in Nancy.
Der Sarg, in dem sie bestattet wurde, steht in der Krypta der Pfarrkirche ihres Geburtsortes Remiremont.

Ihre tiefe Gottverbundenheit und ihr Verlangen, Menschen zu Gott zu führen, zeigt sich in ihren Schriften. In einem Text, der überschrieben ist, „Gott in unserer Seele eine Wohnung bereiten”, findet sich folgendes Gebet:
„Mein Gott, gib uns immer deinen Heiligen Geist, der uns deinen heiligen Willen erkennen lässt. Wir erhalten jeden Augenblick aus deiner freigebigen Hand unzählige Wohltaten. Du willst, dass wir sie so gebrauchen, dass sie uns größten Nutzen bringen. Für dich selbst verlangst du nur unser Herz.”
Von Alix Le Clerc ist nur ein einziger Brief erhalten, geschrieben zwei Jahre vor ihrem Tod. Sie schließt ihn mit den Worten: „Ich bitte Gott inständig, dass er eure ganze Liebe sei.”

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Sonntag, 6. November 2011

Gedächtnis des Weihetages der B.M.V.- Kirche

In diesem Jahr fällt das Jahresgedächtnis des Weihetages unserer im Jahr 1955 wiedererrichteten Kirche auf einen Sonntag.
Zur Eucharistiefeier um 08.15 Uhr, die wir für unsere Kloster- und Schulgemeinschaft feiern, laden wir herzlich ein.

Durch die Bombenangriffe im 2. Weltkrieg war die Kirche völlig zerstört worden. Im September 1954 konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Sie wurde nach den Plänen von 1930 errichtet, erhielt jedoch auf der zum Schulhof liegenden Seite drei zusätzliche Fenster (also insgesamt acht, zuvor fünf), um dem Kirchenraum mehr Helligkeit zu geben.Hier wurden die von der Künstlerin Ursula Graeff-Hirsch restaurierten Fenster, die Thorn Prikker 1930/31 geschaffen hatte, eingesetzt. Sie waren durch rechtzeitige Auslagerung der Zerstörung entgangen, ebenso wie der Wandteppich hinter dem Altar. Dieser wurde jedoch im Laufe der Jahre schadhaft und nicht mehr verwendbar.
Die Weihe am 06. November 1955 nahm Kardinal Frings (Köln) vor. In seiner Predigt führte er aus, dass jede Kirche eine geweihte Stätte sei für die Begegnung des Menschen mit Gott.
Daran erinnert das Tagesgebet beim Jahresgedächtnis der Kirchweihe:

Großer und heiliger Gott,
jedes Jahr feiern wir den Weihetag dieses heiligen Hauses.
Höre auf die Bitten deines Volkes.
Hilf uns, dass wir an diesem Ort
in rechter Gesinnung den heiligen Dienst vollziehen
und den Reichtum der Erlösungsgnade empfangen.

Die Texte der Eucharistiefeier weisen darauf hin, dass die Gläubigen selbst einbezogen sind.
So in den Worten des Kommunionverses aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther:

Ihr seid Gottes Tempel und der Geist Gottes wohnt in euch. Der Tempel Gottes ist heilig und der seid ihr.

Einige Fotos zu Zerstörung und Wiederaufbau der B.M.V.-Kirche:

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Bild 1: Die B.M.V.-Kirche vor dem 2. Weltkrieg (erbaut 1930/31)

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Bild 2: Die B.M.V.-Kirche vor dem 2. Weltkrieg

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Bild 3: Beim Angriff am 26. März 1944 brannte die Kirche völlig aus.

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Bild 4: Völlige Zerstörung der Kirche durch Bomben am 11. März 1945

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Bild 5: Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der Kirche (24. Oktober 1954)

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Bild 6: Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der Kirche (24. Oktober 1954)

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Bild 7: Die B.M.V.-Kirche nach dem Wiederaufbau 1955

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Bild 8: Weihe der Kirche durch Kardinal Frings am 06. November 1955

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Bild 9: Nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurde der Altarraum umgestaltet.

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Bild 10: Die B.M.V.-Kirche nach der Renovierung 1998


Aus einer Predigt des hl. Augustinus bei der Weihe einer Kirche:

„Was hier geschah, als diese Mauern erstanden, ereignet sich nun, da die Christgläubigen sich versammeln. Aber sie werden nicht zum Haus des Herrn, wenn sie nicht durch die Liebe verbunden werden. Was wir in diesen Wänden materiell vollbracht sehen, geschehe geistig in den Herzen, und was wir hier vollendet sehen in Stein und Holz, möge, erbaut von Gottes Gnade, in euch vollendet werden.“

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Samstag, 8. Oktober 2011

Professfeier unserer Schwester M. Regina

„... dass Gott eure ganze Liebe sei!“

Dieses Wort der seligen Alix Le Clerc, unserer Ordensgründerin, wählte Schwester M. Regina als Leitwort für diesen Tag und für ihr ganzes Ordensleben.

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Höhepunkt des Tages und Anlass des Festes war die Gelübdeablegung auf drei Jahre (zeitliche Profess) während der Eucharistiefeier, die um 10 Uhr stattfand. Die hl. Messe feierte Weihbischof Ludger Schepers, der auch die Predigt hielt, in Konzelebration mit Pastor Altegör, Pater Georg Scholles OFM und Pastor Pottbäcker.

Die Gelübdeablegung erfolgt nach dem Evangelium, eingebettet in verschiedene Zeremonien, die Sinn und Bedeutung deutlich werden lassen. Die Profess ist Antwort auf den Ruf Gottes zur besonderen Nachfolge Christi im Ordensstand. Die Gelübde sind ein Gott gemachtes Versprechen.

Voraus geht die offizielle, öffentliche Bitte um Zulassung. Der Priester fragt die Novizin:
„Was erbitten Sie von Gott und seiner Kirche?“ Sie antwortet:
„Gottes Barmherzigkeit und Gnade, Christus in dem Orden der Augustiner Chorfrauen in der Congregatio Beatae Mariae Virginis nachfolgen zu dürfen.“

Nach der Anrufung des Heiligen Geistes folgt die öffentliche Befragung, durch die die Novizin ihre Bereitschaft zu diesem Lebensweg erklärt. Der einleitende Satz zeigt die Verbindung zur Taufe auf:

„In der Taufe wurden Sie aus dem Wasser und dem Heiligen Geist zu neuem Leben geboren und Gott geweiht.
- Sind Sie bereit, sich durch die Ordensprofess noch mehr von ihm in Dienst nehmen zu lassen?
- Sind Sie bereit, in jungfräulicher Keuschheit um des Himmelreiches willen, in Armut und Gehorsam Christus nachzufolgen?
- Sind Sie bereit auf Gottes Liebe zu antworten, indem Sie sich für die Erfüllung des Erziehungsauftrages einsetzen, gemäß dem Willen Ihrer Ordensgründer?“

In unserem Orden verpflichten sich die Schwestern durch ein viertes Gelübde zur Erfüllung des Erziehungsauftrages, den wir hauptsächlich im Bereich der Schule sehen. Dazu tragen alle Schwestern entweder direkt als Lehrerinnen oder indirekt durch ihre Arbeit in anderen Bereichen des Hauses und durch ihr Gebet bei.

Nun legt die Novizin die Gelübde ab, indem sie die unterschriebene Gelübdeformel laut verliest und zur Dokumentation ihrer Hingabe an Gott auf den Altar legt.

Danach erhält sie den zu unserer Ordenskleidung gehörenden schwarzen Schleier. Dazu sagt die Oberin:
„Nimm den Schleier entgegen als Zeichen dafür, dass du Christus gehörst und dich dem Dienst an seiner Kirche verpflichtest.“

Durch die Profess bindet man sich an eine ganz bestimmte Ordensgemeinschaft. Daher überreicht die Oberin der Schwester die Konstitutionen (Regeln) unseres Ordens mit den Worten:
„Nimm die Ordensregel entgegen. Lebe aus ihrem Geist und strebe nach der vollkommenen Liebe.“

Die Professzeremonien enden mit der Überreichung des Professkranzes durch die Oberin, wobei sie sagt:
„Nimm den Kranz hin als Zeichen der Beharrlichkeit und Treue im Dienst des Herrn, auf dass er dich einst kröne mit der Krone seiner Herrlichkeit.“

Mit der Gabenbereitung wird die Messe fortgesetzt.

Nach Vorschrift des Kirchenrechts geht der Bindung auf Lebenszeit die zeitliche Profess auf drei Jahre voraus, in der die Schwester ihre Entscheidung nochmals prüfen kann.


Außer der Familie, Freunden und Bekannten waren auch mehrere Ordensleute aus verschiedenen weiblichen und männlichen Ordensgemeinschaften, die Schwester Regina auf überdiözesanen Noviziatsseminaren kennen gelernt hatte, zu ihrem Fest gekommen. Gemeinsam feierten wir im Anschluss an den Festgottesdienst in den Räumen der Schule.
Diesen frohen Tag beschlossen wir mit der feierlichen Vesper.

Möge Gott auch künftig unserer Gemeinschaft neue Mitglieder schenken, die mit uns dieses Leben der Hingabe an Gott und an die Menschen leben, damit Gottes Reich auch in unserer Zeit und in unserem Land wachse.

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