Schreibwettbewerb mit Gruselfaktor

Am vergangenen Mittwoch fand in unserer Bücherei die mit Spannung erwartete Siegerehrung eines Schreibwettbewerbs für den fünften Jahrgang statt: Es wurden in den Klassen Gruselgeschichten geschrieben, welche sich auch an im Unterricht erarbeiteten Kriterien orientieren sollten. Aus jeder Klasse erreichten einzelne Texte die nächste Runde.

Angesichts sehr an- und aufregender Geschichten, die schon junge Talente entdecken ließen, war es für die aus den Deutschlehrer*innen dieser Klassen gebildete Jury nicht leicht, eine Entscheidung zu fällen. Schon die Titel (z.B. ,,Der verzauberte Nebel“, ,,Das Ticken der Zerstörung“, ,,Immer und immer wieder“, ,,Die Nacht in der Schule“, ,,Das Rätsel der Sphinx“ und ,,Die Nacht der Gespenster“) erzeugten unbedingten Leseanreiz, da sie in Andeutung verblieben und unmittelbar einen inneren Film vor Augen entstehen ließen. Man konnte die intensive Vorbereitung im Blick auf das eigenständige Verfassen einer Gruselgeschichte im Unterricht und die Freude beim Schreiben gut erkennen, da die Schüler*innen mit der gezielten Anwendung der verinnerlichten Tricks echtes Gruseln auszulösen verstanden.

Die Verfasser*innen, deren Texte besondere Wirkung entfalteten und in die engere Wahl gekommen waren, erhielten einen Preis: Sie können mit einem neuen Notizbüchlein und besonderen Stiften erneut kreativ werden.

Dem Siegerkind aus jeder Klasse wurde ein Buchpreis überreicht. Das ausgewählte Buch – für alle Sieger*innen gleich – ist das erste Kinderbuch von Ferdinand von Schirach mit dem Titel ,,Alexander“ – ein in diesem Jahr erschienenes besonderes Werk: Von der Wirkung und Bedeutung her kommt im Vergleich bereits ,,Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry in den Blick.

Herzlichen Glückwunsch den strahlenden Sieger*innen Jonas Mathäus, Kolja Bard, Karl Förster, Anna Rademacher und Anna Reese!